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Schweizerdeutsche Dialektometrie  Einführung

Diese Webseite präsentiert verschiedene dialektometrische Visualisierungen von schweizerdeutschen Dialektdaten.

Daten V1

Die mit V1 beschrifteten Datensätze wurden zwischen 2009 und 2012 von Yves Scherrer ausgewählt und digitalisiert. Die insgesamt 216 Arbeitskarten aus dem Sprachatlas der deutschen Schweiz (SDS) teilen sich wie folgt auf:

  • 65 Arbeitskarten zur Phonetik und Phonologie (SDS-Bände 1 und 2),
  • 115 Arbeitskarten zur Morphosyntax (SDS-Band 3),
  • 36 Arbeitskarten zum Lexikon (SDS-Bände 4 bis 8).

Publikation:

Hans Goebl, Yves Scherrer & Pavel Smečka (2013): Kurzbericht über die Dialektometrisierung des Gesamtnetzes des „Sprachatlasses der deutschen Schweiz“ (SDS). In: Karina Schneider-Wiejowski, Birte Kellermeier-Rehbein, Jakob Haselhuber (eds.): Vielfalt, Variation und Stellung der deutschen Sprache [Festschrift für Ulrich Ammon], 153-176, De Gruyter.

Daten V2

Die mit V2 beschrifteten Datensätze stammen aus der Masterarbeit von Sandra Kellerhals (Universität Zürich). Dabei wurden die V1-Daten ergänzt, einige zusätzliche SDS-Karten digitalisiert und neues Kartenmaterial aus dem Projekt Syntaktischer Atlas der deutschen Schweiz (SADS) hinzugefügt. Dabei sind insgesamt 343 Arbeitskarten entstanden:

  • 75 Arbeitskarten zur Phonetik und Phonologie (SDS-Bände 1 und 2),
  • 120 Arbeitskarten zur Morphologie (SDS-Band 3),
  • 36 Arbeitskarten zum Lexikon (SDS-Bände 4 bis 8),
  • 112 Arbeitskarten zur Syntax (4 Karten aus SDS-Band 3 + 108 Karten aus der SADS-Projektdatenbank).

Aufgrund der Integration von SDS- und SADS-Daten musste das Ortsnetz ausgedünnt werden. Anstelle der 565 Schweizer SDS-Ortspunkte werden hier nur 378 Ortspunkte verwendet, für die sowohl SDS-Daten als auch SADS-Daten vorhanden sind.

Publikation:

Sandra Kellerhals (2014): Dialektometrische Analyse und Visualisierung von schweizerdeutschen Dialekten auf verschiedenen linguistischen Ebenen. Masterarbeit, Geographisches Institut der Universität Zürich, 2014. PDF (16.4 MB)

Methode

Die hier vorgestellten Karten entstanden in Zusammenarbeit mit dem Salzburger Dialektometrie-Team um Prof. Hans Goebl. Dabei wurden mit dem Dialektometrie-Programm VDM Ähnlichkeitsmatrizen berechnet, deren Inhalt dann grafisch über eine Google Maps-Karte gelegt wird. Die folgenden Visualisierungstypen können in der Kopfzeile ausgewählt werden:

Eine Kurzbeschreibung der Grundlagen und Methoden der Salzburger Dialektometrie ist hier verfügbar: Kurzbeschreibung Dialektometrie. Die fünf Visualisierungstypen werden auf den Unterseiten genauer erklärt. Die in den Erklärungen genannten Zahlen beziehen sich auf den V1-Datensatz.